Zu den Hausgeistern zählen der Kobold, die Heinzelmännchen und der Wicht. Er zeichnet sich durch Fleiß, Anspruchlosigkeit, Bescheidenheit und Diskretion aus.
Hausgeister sind in der Regel friedliche Zeitgenossen. Ärgern sollte man sie trotzdem nicht. Ist er einmal verstimmt, kann er eine ganz schöne Belastung werden, wenn er sein kriminelles Potential entfacht. Er hat ein starkes emotionales Empfinden. Verärgern kann man den freundlichen Hausgeist zum Beispiel, wenn man ihm aufwendige Geschenke macht. Er zeichnet sich durch Bescheidenheit aus und für ihn ist die gute Tat die einzige Belohnung. Was er gerne annimmt ist ein Schälchen Milch. Die Teller mit Essenresten sollten immer etwas länger unbewacht in der Küche stehen gelassen werden, da er sich da gerne mal bedient.
Meistens hält er sich im Verborgenen. Ihm reicht ein gemütliches Plätzchen im Keller, im Stall oder in einer kleinen Ecke des Hauses.
Die Anwesenheit erkennt man häufig daran, dass z. B. defekte Geräte plötzlich wieder funktionieren.
(Angelus)